Wir sind Aufsteiger. Nicht nur haben wir es zum Surfen viel
näher an den Äquator geschafft. Wir wohnen auch extrem komfortabel in einem
Haus mit Pool, Schaukel und Meerblick. Zum Surfen geht’s mit dem Auto, sodass
wir noch nicht einmal den sonst üblichen beschwerlichen Fußmarsch entlang des Strandes
mit Surfbrett antreten müssen.
Beim Schreiben dieser Zeilen sitze ich in der
teneriffanesischen Sonne auf der Veranda unseres Hauses. Wir haben gefühlt 35
Grad und ich genieße ein kühles Bier. Und ja diese Zeilen sollen einen nicht zu
kleinen Neid erregen und Lust auf Urlaub machen.
Aber von Anfang an: Flori, Schnei, Raimund und Frank haben sich
im Frühling darauf geeinigt, dass uns das Surffieber wieder packen sollte.
Gesagt, gebucht, ging es gestern mit dem Flieger von Berlin nach Teneriffa Süd,
Flori stieß von London zu uns. Wir waren ganz froh dass wir uns nach 6h sitzen
im Flieger mal wieder bewegen konnten, aber sogleich umschloss uns die Hitze
wie ein feuchtwarmer Bademantel. Ein bis viele abendliche Mini-Market-Biere
schlossen den Ankunftstag ab. Unser Gaumen lässt sich hier von Dorada Bier,
gebraut auf Teneriffa verwöhnen. Am heutigen ersten Surftag lernten wir die
glitschigen Steinstrände lieben. Die Wellen waren klein, da Flut, aber wir
hatten mehr als genug zu tun unserer Surfinstruktine Lia Folge zu leisten, die
uns mit militärischem Drill in eine lateralsymmetrische Position mit Blick zu
den Wellen zwingt. Nach dem Surfen gings direkt zum Supermarkt für die
Abendversorgung und seitdem drängt uns der Tagesplan den spanischen Lebensstil
auf. Wir siestan bis halb sechs um dann bei Ebbe noch einmal zu surfen.
Wir verbleiben mit der allseits beliebten Pandafaust, die die weltgrößte Fliegenklatsche umschließt.
Wir verbleiben mit der allseits beliebten Pandafaust, die die weltgrößte Fliegenklatsche umschließt.
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