Montag, 21. September 2015

Rumpfspanisch

Nach der tränenreichen Verabschiedung des exildeutchen Pandas ging es hochmotiviert an eine neue Surfeinheit. Diese fand allerdings ohne Wellen statt, sodass mehr gedümpelt als gesurft wurde. Da es Nachmittags noch schlechter werden sollte, wurden die beiden Einheiten des Tages auch gleich zu einer zusammengelegt. Danach gab es Picknick und einen Trost-Mojito zum Ausgleich. Weil aber auch Dümpeln anstrengt, wurde die nachmittägliche Siesta im Camp sehnsüchtig erwartet. Vorher mussten allerdings noch die beiden Italiener verabschiedet werden, die sich in Erwartung europäischen Winterwetters schon passend in lange Hose und Pullover verpackt hatten.

Nach der Siesta wurden wir mit dem Ausblick auf einen ansehnlichen Sonnenuntergang noch einmal in den Van gelockt um an den Strand zu fahren. Der überhastete Aufbruch und die Aussage "nur ein Handtuch" hätten uns schon zu denken geben müssen, aber 10 s nach dem Aufstehen steht das Gehirn eben noch auf Autopilot. Auf dem Weg zum Strand hielt sich Mama Ente wie immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung, dumm nur dass das Limit von 30 km/h auf der zu befahrenden Straße eher als Herausforderung, denn als Einschränkung zu verstehen war. Endlich angekommen offenbarte sich uns das wahre Ziel des Ausflugs: eine aufgegebene Hafenanlage mit einer etwa 7 m hohen Kaimauer. Schnell war klar was zu tun wahr: Doch nicht etwa da runter springen! Nach dem aber die Leiten(t,d)e klar gemacht hatte, wie es geht, wagten auch die Bärchen den Absprung. Einige kostete das Flüggewerden dabei mehr Bedenkzeit als andere, aber am Ende flogen doch alle. Dieser Teil des Tages kann somit zu Recht als der Höhepunkt bezeichnet werden. Der Abend klang dann vergleichsweise ruhig bei einer kurzen Runde Flip-Cup aus.

 
 
 
 
Standesgemäß erholt ging es am nächsten Morgen zur ersten Einheit. Und siehe da, der Wellengott war gnädig und bescherte uns die bisher besten Wellen des Urlaubs. Entsprechend zufrieden waren auch die meisten Teilnehmer. Nun erwartet uns des Mittagessen und eine kurze Siesta in Vorbereitung auf die letzte Einheit des Urlaubs mit noch höheren Wellen und somit viel Spannung. 

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