Hallo liebe Bloggemeinde!
Wir erleben aktuell unsere zweite Hardcore-Siesta – Zeit für
ein kleines Update.
Nach der gestrigen Mittagspause sind wir nochmal ins Wasser.
Durch den auffrischenden Wind war das Wasser aufgewühlt und die vielen Wellen ungeordnet.
Dennoch schienen am Ende der Stunde alle zufrieden. Ich neige dazu zusagen,
dass wir teilweise euphorisiert waren.
Gestern Abend stand der Abschied der Belgier an, der gebührend
in Las Veronica gefeiert wurde. Als wir dort aus dem Taxi stiegen, wurden wir
auch schon Opfer der ersten Klub-Aquise. Von nun an war es Flos Ziel für uns
den besten Club-Deal auszuhandeln. Ergebnis: zwei Radler und einen Cola-Shot
für 5€ - fairer Preis. Bereits beim ersten Radler stieg Frank in die tiefen
Wirren des örtlichen Basars ein, woraus sich seine Vorliebe für senegalesische
Uhren und Sonnenbrillen der kongolesischen Marke „Ray Berry“ entwickelte.
Bestes Verhandlungsergebnis: 2,99€ für eine 25€ Sonnenbrille. Eine neue
Sonnenbrille hatte Frank heute Morgen dennoch nicht.
Raimund und ich haben die Heimreise etwas eher angetreten – Flo,
Frank, die zersprengten Italiener sowie die abreisenden Belgier folgten zwei
Stunden vor dem Frühstück. Trotz dessen waren wir immerhin acht Teilnehmer am Kurs
9.30Uhr. Inklusive Frank. Flo hatte bereits gestern Abend die Einheit für
gestrichen erklärt. Heute Morgen erinnerte das Meer eher an die Niederlande –
kaum eine Welle zu sehen. Am Spot selbst sah es besser aus: 1m hohe Wellen,
geordnet, anfangs wenig Leute bedeuteten für uns das erste Highlight des Tages.
Raimund entpuppt sich zunehmend als Rebell oder gar Revoluzzer. Immer und immer
wieder verstieß er gegen die einzig geltende Regel: Bretter parallel zu denen
der anderen im 90° Winkel zu den Wellen ausrichten. Man man…irgendwann bringt
er uns damit alle um. Und kommt dann eine große Welle, kippt er vom Brett und
stellt hinter dir im Wasser asselnd eine konkrete Gefahr für Leib und Leben der
gesamten Insel dar.
Beste Grüße vom Abasseln,

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